Ob im Talboden oder am Hang: Auch in Obwalden und Nidwalden sind Hermelin und Mauswiesel noch unterwegs, doch ihre Bestände gehen zurück. Dabei sind Wiesel für die Landwirtschaft äusserst nützlich, denn sie jagen mit Vorliebe Wühlmäuse und tragen so dazu bei, Schäden an Wiesen, Kulturen und Obstbäumen zu reduzieren. Eine Wieselfamilie vertilgt 50 bis 100 Mäuse pro Woche und stellt damit die wohl effizienteste und kostengünstigste Bekämpfung von Wühlmäusen dar.
Damit diese natürlichen Mäusejäger erhalten bleiben, brauchen sie strukturreiche Lebensräume. Hier setzt der WWF Zentralschweiz an. Wir unterstützen Landwirtinnen und Landwirte in Nidwalden, Obwalden und Zug finanziell und mit Freiwilligeneinsätzen bei der Aufwertung von Flächen. Im Rahmen des Förderprogramms können Heckenpflanzungen, Natursteinmauern sowie Stein- und Asthaufen erstellt und finanziell entschädigt werden.
Haben Sie Interesse? Melden Sie sich unverbindlich bei:
WWF Zentralschweiz, Urs Handschin,
Weitere Informationen finden Sie auf wwf-zentral.ch/wiesel.
Sichtungen können zudem unter wildenachbarn.ch/melden eingetragen werden. Jede Meldung hilft, den Bestand besser zu erfassen.


